No Pants Today

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Happy Valentistag und die besten Beziehungstipps, die wir je bekommen haben

 

Alles Liebe zum Valentinstag. Die Liebe ist in diesen Tagen omnipräsent. In den sozialen Medien übertrifft man sich mit der Größe der Rosen-Bouquets.

Alle sind super verliebt und posten kitschige Liebesbeteuerungen.

Was aber, wenn die eigene Beziehung grad zerfällt?

Wenn man niemanden hat, der einem eine Rose schenkt?

Wenn man zwar zusammen ist, sich aber nichts mehr zu sagen hat?

Wenn man sich fragt, wie lange man so noch weiter machen kann?

Eines ist ganz klar, Beziehungen sind so ziemlich das komplizierteste auf dieser großen, weiten Welt.

Mir als Scheidungskind (und sogar Doppel-Scheidungs-Enkelkind) ist das ganz besonders bewusst, aber trotzdem glaube ich an die Liebe. An Beziehungen. An die Ehe.

Weil ich an die Liebe in Person glaube, und dass er uns Menschen geschaffen hat.

Für Beziehung und Gemeinschaft. Zu ihm und zu einander.

Liebe ist geduldig und freundlich. Sie ist nicht verbissen, sie prahlt nicht und schaut nicht auf andere herab. Liebe verletzt nicht den Anstand und sucht nicht den eigenen Vorteil, sie lässt sich nicht reizen und ist nicht nachtragend. Sie freut sich nicht am Unrecht, sondern freut sich, wenn die Wahrheit siegt. Liebe nimmt alles auf sich, sie verliert nie den Glauben oder die Hoffnung und hält durch bis zum Ende. Die Liebe wird niemals vergehen.

Und deshalb feiere ich auch den Valentinstag, genauso wie ich Ostern, Weihnachten und den 3. Oktober feiere.


Ich wollte schon ewig! einen Blogpost schreiben, mit den besten Beziehungstipps die wir je bekommen haben. Ursprünglich mal zum 5. Hochzeitstag im Oktober, aber irgendwie kam da immer was Cecilia dazwischen.

(Funfakt: Ich hab noch mindestens 15 angefangene Blogartikel in der Pipeline, nur die Zeit reicht irgendwie nie für alle Aufgaben und Projekte.)

Hier also ein paar Weisheiten. Manches kommt von Richards Großeltern, von älteren Paaren, aus Gesprächen mit Freunden oder aus Büchern.

 

 

  1. Dankbarkeit: Dankbarkeit ist alles. Wie oft vergessen wir, wie gut es uns eigentlich geht? Wir sind undankbar, meckern und vergessen, was uns alles anvertraut und geschenkt wurde. Wir kritiseren und nörgeln, anstatt uns daran zu erinnern, dass es vielleicht gerade diese Eigenschaft war, die uns am anderen angezogen hat. Erinnert Euch daran, warum Ihr Euch verliebt habt. Schreibt einander einen Zettel, mit Dingen die Ihr schätzt und mögt.
  2. Stoppt das Vergleichen. Das Gras ist auf der anderen Seite immer grüner, und jede Beziehung hat ihre Schattenseiten. Der nette Kollege, der auf der Arbeit immer so charmant zu Euch ist, wird zuhause höchtswahrscheinlich genauso seine Socken rumfliegen lassen (und vielleicht manchmal rumgrummeln) wie Euer eigner Partner. Perfektion ist Illusion. Also investiert in Eure Beziehung, anstatt zu gucken wie viel besser es allen anderen geht. Das ist Zeitverschwendung. Macht nicht den Fehler, Euch von den ganzen inzenierten Pärchenbildern auf Instagram einlullen zu lassen. Das ist nicht das wahre Leben.
  3. .. was mich zu Tipp drei führt. Umgebt Euch mit Vorbildern. Mit Paaren die eine gesunde Beziehungskultur haben, die sich respektieren, wertschätzen und positiv übereinander sprechen. Sucht Euch Mentoren, die in Euer Leben sprechen dürfen. Seid weise und nehmt Hilfe an, wenn ihr mal feststeckt. Baut keine Mauern auf.
  4.  Gebt Euch Mühe füreinander. Lasst nicht nach. Sucht Frieden und das Beste des anderen. Werdet nicht bequem und faul. Überrascht einander. Macht Euch hübsch, habt Dates, sprecht über Eure Ziele und was Euch bewegt und nicht nur über die Kinder / die Arbeit/ den Haushalt.
  5. Vergebung. Fehler passieren. Entschuldigt Euch. Vergebt.

 

Soweit so gut.  Ich wünsch Euch einen schönen Valentinstag.

Seid gut und barmherzig zu Euch.

 

Thankful Thursday (Friday) 3/19

Freitag Mittag. Mein Baby macht Mittagsschlaf und mein großer Leo spielt mit Oma Duplo. Ich sitze auf dem Sofa und habe ein bisschen Zeit.

Zeit zu schreiben. Zeit zu reflektieren. Zeit in der Heimat.

Bin ich heute eigentlich dankbar?

Eigentlich müsste ich gerade in einem Seminar an der Uni sitzen und mich mit den Abgründen der Sozialpsychologie beschäftigen.

Wir sind nach Hamburg gefahren, meine Mama hat Urlaub genommen um auf die Kinder aufzupassen, ich habe meine Praktikumsstunden vorgearbeitet.

Alles war perfekt vorbereitet und trotzdem sitze ich auf dem Sofa und nicht im Seminar.

So ist das eben mit Kindern.

Und das ist ok. Das muss ok sein.

Denn sie sind nur einmal so klein –
und Seminare kann man nachholen.

Also bin ich dankbar. Für die ungeplante Zeit zusammen. Heimatluft.

Dankbarkeit. Eine Entscheidung.

Dafür, dass bestimmt bald alles leichter wird.

#studierenmitkindern.

Immer ein Abenteuer und ein (manchmal zu großer) Spagat.

Dankbar für alles, was schon geschafft ist.

Für jeden Haken auf der To-do-Liste.

Für Verständnis.

Für ein Sonntags-Mini-Date mit meinem kleinen Sohn. Pommes und Züge schauen.

Für alle, die meine Kinder lieben und sich Zeit für sie nehmen.

Für Besuch von tollen Menschen. Und selbstgemachte Waffeln.

Für eine entspannte Zugfahrt (mit nur 13 Minuten Verspätung) und eine inspirierende Begegnung mit einer tollen Autorin.

Es war eine gute Woche.

(Und am allerglücklichsten macht mich unser neustes Gangmitglied, unser zuckersüßes Paten-Baby, das unser Herz im Sturm erobert hat.  )

Thankful Thursday 2/19

Heute am Freitag Abend. Hier ist viel los. Und irgendwie auch nichts. Alltag ist wieder eingekehrt. Januar. Viele Wege, Besorgungen, viel undefiniertes.

Dafür bin ich dankbar. Eine Woche ohne große Ereignisse. Ohne Dramen und Katastrophen. Ganz leise und seicht plätschert das Leben dahin. Einfach und durchschnittlich. So war die letze Woche- und das ist ok.

Dankbar bin ich – für gesunde Kinder.

Für beste Freunde, die 150 Meter entfernt wohnen.

Für Cecilias plötzlichen Entdeckerdrang, dank dem ich ab und zu mal wieder fünf Minuten die Hände frei habe. Daran war die letzen Monate nicht zu denken. 🙌🏻🙌🏻🙌🏻

Für Treffen mit Freunden. Herzensmenschen.
Zoodates.

Eine überlebte Magenspiegelung.

Essen.

Waschmaschinen. Wunder der modernen Technik.

Dafür, das man jeden Tag wächst und lernt. Wir müssen nicht so bleiben, wie wir sind.

Oh, und so dankbar für den blauen Himmel und die wunderbare Wintersonne.

Alles ist irgendwie schöner, wenn die Sonne scheint.

 

 

Thankful Thursday. 1/2019

Gratitude for the seemingly insignificant—a seed—this plants the giant miracle. Ann Voskamp

Dankbarkeit ändert alles. Deshalb ist der Dankbarkeits-Donnerstag wieder zum Leben erwacht. Ich hoffe, ich werde ihm in Zukunft gerechter.

Diese Woche bin ich dankbar,
…. für Kinder die endlich wieder gesund sind. Oder dass es Ihnen zumindest besser geht.
… Für medizinische Versorgung.
… Für Kaffee.
… Verständnisvolle Chefs.
… die ersten Tulpen dieses Jahr.
… Sushi und Qualitszeit mit meiner Freundin.
… ein mega Abschlussarbeits-Thema.
… unerwartet viel Zeit als Familie.
… für Mut und Perspektive.

Dankbar bin ich auch, das überall grad der Mari Kondo Wahn ausgebrochen ist- und ich voll motiviert bin weiter auszumisten. 😉
… Dankbar bin ich am allermeisten für Cecilias erstes Lächeln nach fast einer Woche Dauerweinen.
… und für unseren neuen Teppich, auf dem wir jeden Tag lang stundenlang Duplo spielen und Kaffee trinken…
… oh, und für sieben Jahre mit meinem Mann. Es gibt niemand anderen mit dem ich dieses chaotische, verrückte Leben lieber teilen würde. #gnade

Und noch viel, viel mehr.

Wofür seid Ihr diese Woche dankbar?

Hallo, mein Name ist Sarah…

… und ich bin ein Shopaholic. 

So oder so ähnlich würde meine Vorstellung lauten, wenn ich je in einer Selbsthilfegruppe landen sollte. Ich habe eigentlich keine Laster, ich rauche nicht, trinke seit über drei Jahren keinen Alkohol (Danke, Kinder). Ich mag nicht mal Süßigkeiten. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich da ein kleines mittelgroßes Problem.

Ich kaufe Dinge. Schon immer. Egal ob im Supermarkt, im Diskounter, Online, Offline. Ich finde immer etwas. Sogar im 1-Euro-Shop. Ob ich es nun brauche oder eben nicht. Nagellack, Schuhe, Servietten. In den letzten Jahren hab ich so oft versucht, das in den Griff zu bekommen. Mein Neujahrsvorsatz lautet regelmäßig: „Besser mit Geld umgehen. Weniger Konsum.“

Aber geändert hat sich bisher nichts.

Trost, Belohnung, Langeweile. Die Gründe sind ebenso zahlreich wie die Tüten die ich regelmäßig mit mir rumschleppe.

„Die Prüfungszeit ist so anstrengend, ich schau mal eben auf dem Rückweg von der Kita im Brühl vorbei.“

„Oh, ich hab Statistik bestanden, natürlich muss ich mich belohnen.“

„Der Tag war so furchtbar.“

Von SALE und Blackfriday will ich lieber gar nicht erst anfangen.

 

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