Eigentlich müsste hier eine dicke fette sechs stehen. Immerhin ist es sechs Wochen her, seit ich mit „Thankful Thursday gestartet bin. Letzte Woche habe ich geschlunzt und nur eine Miniversion auf Instagram veröffentlicht. Nicht weil ich undankbar war, im Gegenteil.

Nur die liebe Zeit fehlt im Moment an allen Ecken und Enden, aber wie ich immer sage:

(Und dabei bin ich noch nicht mal ein besonders großer Fan von ihr ;))

 

Wofür ich also diese Woche dankbar bin:

Mein Handy. Das mag jetzt ganz schön verrückt klingen, aber es war diese Woche für einen Tag verschwunden und das hat eine immense Auswirkung auf mich gehabt. Erstens wurde mir mal wieder aufgezeigt, wie abhängig ich von diesem kleinen Teil bin, zweitens wurde mir klar gemacht dass ich unbedingt meine Bilder sichern muss und drittens dass ich viel zu schluderig mit meinen Sachen umgehe. Eine Lektion mit voller Wirkungsgewalt.

Es lag am Ende unter Leo´s Autositz.

Außerdem bin ich mega dankbar, einige Haken an größere Uni-Aufgaben setzen zu können. Blockseminar geschafft, einen spannenden Praktikumsplatz in Aussicht und vor allem einen ganz großen Durchbruch in meinem Praxismodul. In den letzten Wochen habe ich sehr daran gezweifelt, ob es schlau war, kein Urlaubssemester zu machen. Zu wenig Zeit, ein Kleinkind, ein Neugeborenes und SSPS-Ahnunglosigkeit ließen mich schier verzweifeln.

Manchmal hätte ich am liebsten alles hingeschmissen. Gott sei Dank! habe ich aber eine schlaue und begabte Psychologin-Freundin, die ihr Wissen mit mir geteilt hat und so sehr geholfen hat.  Ich bin gern Mama UND Studentin, und bin froh über jeden, der mich dabei unterstützt.

Eine andere Freundin hat mich diese Woche fast zu Tränen gerührt. Wir haben uns nach längerer Zeit wieder getroffen und saßen in einem Café. Sie holte verschieden Umschläge und Päckchen aus ihrem Rucksack und sagte “ Das ist noch Dein Geburtstagsgeschenk. Das ist für Cecilia. Den Magneten habe ich aus Amsterdam mitgebracht. Und das Buch habe ich bei Amazon gesehen und habe es sofort für dich bestellt, weil ich an Deinen Traum glaube.“

Boom. Da war ich erstmal sprachlos. Sie hat mir ein Buch über Online-Marketing gekauft, weil sie möchte das mein Blog Erfolg hat. Dieser hier. In dem ich einmal alle Jubeljahre einen Mini-Artikel veröffentliche. Weil sie an mich glaubt. Und so ein Mensch möchte ich auch sein. Ich habe schon sehr oft erlebt, das Menschen die Träume anderer nicht ernst nehmen. Ihnen Zweifel einreden oder sie indirekt verspotten. Oftmals haben diese Menschen keine Träume mehr, oder trauen sich nicht diese laut auszusprechen. Ungefähr einmal die Woche guckt mich jemand mit großen Augen an, wenn ich sage, dass ich mich jedes Jahr fürs Medizinstudium bewerbe- und Landarzt werden will. Das werde ich auch noch so oft machen, bis ich einen Zulassungsbescheid im Briefkasten habe. Egal wie alt ich dann bin- und unabhängig davon wie viele Kinder ich dann haben werde.

Und genau das ist ein Grund, warum ich „Thankful Thursday“ so mag. Weil ich merke wie es meine Perspektive verändert und meinen Blick für die kleinen Dinge im Alltag schult. Weil es meinen Blick weg lenkt, von den negativen Kommentaren. Von den schwierigen Situationen. Es ist nicht alles Gold was glänzt. Aber ich merke, wie ich ganz bewusst nach Dingen suche, für die ich dankbar sein darf. Montag habe ich gelesen : Dies ist deine Erinnerung daran, dass Du darfst. Nicht dass Du musst.“

Und genau so ist es. Ich muss nicht lernen. Ich darf. Ich muss nicht die Wäsche aufhängen, ich darf die Wäsche aufhängen weil mir Menschen anvertraut sind und wir reich genug sind, um mehr als genug Kleidung zu haben (nur ein Beispiel weil Wäscheaufhängen meine absolute Hass-Haushaltsaufgabe ist, in Wirklichkeit macht es Richard ganz oft).  Das könnte man ewig so weiterführen.