Immer wenn ich mich auf dem Blog einlogge, sehe ich wie viel Zeit seit dem letzten Eintrag vergangen ist. Die Zeit vergeht einfach zu schnell und ich schaffe nur die Hälfte ein Drittel von dem was ich mir vornehme. Ups.

Wie auch immer, es ist ganz schön viel los bei uns und ich habe viel Stoff und Ideen für den Blog gesammelt.

Letzte Woche waren Leo und ich (mit meiner Familie) auf Reisen.

Santorin. Dort waren wir.

Schon beim Landeanflug war klar, dass es eine wunderschöne Insel ist.

Die typischen weißen Häuser leuchteten uns schon im Sonnenuntergang entgegen.

Griechenland ist so etwas wie der Ort meiner Kindheit, jeden Sommer haben wir dort verbracht. Deshalb habe ich mich auch unendlich gefreut nun mit meinem eigenen kleinen Sohn dorthin reisen zu können. Jede Möglichkeit unterwegs zu sein, andere Orte und Kulturen kennenzulernen macht mich so dankbar. Dieses Jahr sind wir da echt verwöhnt, und das ist für uns echt nicht selbstverständlich.

Santorin dominiert ja seit ein paar Jahren die Bloggerszene und Instagram, deshalb war ich sehr gespannt, wie überlaufen und Selfiestick-lastig die größeren Orte sein würden.

(Kleiner Tip, Oia und Firá sollte man am Besten so früh morgens wie möglich besuchen, gegen Vormittag kommen die Kreuzfahrtschiffe und gegen Abend die Massen um den Sonnenuntergang zu sehen.)

In Oia haben wir tatsächlich ein paar lustige Szenen beoachtet: Asiatische Paare die ihre Hochzeitsbilder machen (inklusive Make Up Artist und Friseurin), Bloggerinner in Glitzer-Abendkleidern, 20. Minütige Fotoshootings an den Hotspots bis das perfekte Instagrambild im Kasten war und man kurz davor stand von der wartenden Touri-Meute einen Kopf kürzer gemacht zu werden. Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich einfach nur im Urlaub war. 😉

 

Wir haben versucht, ein Foto vor einer blauen Tür zu machen, aber aus irgendeinem Grund hat Leo alle perfekten Gelegenheiten verschlafen. Da musste eben unsere Terassenpforte für ein Foto herhalten.

Beste Aussicht.

 

Unser Strand. September ist wirklich die ideale Reisezeit. Warm- aber nicht zu überlaufen.

Blick in einen Hinterhof.

Der kleine Löwenjunge war so glücklich und in seinem Element. Jeden Tag am Strand spielen und rummatschen. Eigentlich wird Santorin nicht unbedingt als Reiseziel für Kinder empfohlen, da es sehr viele Wege und Stufen gibt, die nicht Kinderwagen- oder Buggyfreundlich sind aber mit unserer Manduca haben wir alle Wege bezwungen.

Die Griechen sind so gastfreudlich und kinderlieb, Leo wurde überall  so herzlich begrüßt (und abgeknutscht). Von daher würde ich bedenkenlos wieder mit ihm nach Santorin fahren, und es auch an andere Eltern weiterempfehlen.

 

Zuhause für eine Woche. Unser Zimmer war das einzige mit einem Jacuzzi, und uns wurden über die Terassenmauer einige neidische Blicke zugeworfen. 😉

Blaue Türen und Katzen- ein typischer Anblick auf der Insel.

 

Ein weiterer mega Pluspunkt ist das griechische Essen. Unfassbar gut und so lecker.

Wir waren jeden Abend in einem anderen Restaurant, und haben einige Favoriten ausgemacht.

  1. Ntomatini in Perissa. (SO gute Pasta.)
  2.  Das wunderschöne Panorama Restaurant in Akrotiri. (Beste Aussicht& Ouzo)
  3.  Vulkano in Perissa. (Die nettesten Kellner und rustikale Gemütlichkeit.)

 

Es ist absolut logisch, dass Santorin immer beliebter wird. Jede Ecke ist unglaublich fotogen und für mich persönlich ist es einer der schönsten Orte an denen ich je war. Ich möchte zurück, so schnell es geht.

 

Together is our favorite place to be. Der kleine Weltentdecker und beste Reisebegleiter.

Einfach so schön, zusammen unterwegs zu sein und die Welt zu erkunden. Ich bin so gespannt wohin unsere Wege noch führen.