Wir sind gestern aus dem 17. Bundesland zurück gekommen. Koffer und Taschen sind noch nicht mal richtig ausgepackt, aber in meinem Kopf schwirren so viele Gedanken herrum, die ich erstmal loswerden und aufschreiben muss.

Kennt Ihr das, wenn Ihr große Erwartungen und Vorstellung habt – und dann doch alles ganz anders kommt?

Ich plane ja gerne alles – besonders wenn es um Reisen geht. Blogs und Bücher werden gelesen, und Listen mit den Sachen gemacht, die man gesehen haben muss.

ABER. Das Leben kommt nun mal gern anders als geplant.

Wahrscheinlich  könnte man ein kleines Buch darüber schreiben, was auf dieser Reise alles schief gegangen ist.

Von Krisen, Allergieschocks und Spritzen.

Von Babys die Hitze nicht verkraften und überall Ausschlag bekommen.

Von Rekordtemperaturen und kaputten Klimaanlagen.

Manchmal haben wir uns einfach nur angeguckt und wussten nicht, ob wir lachen oder weinen sollten.

Was aber bleiben soll ist immer das Positive, die schönen und fröhlichen Momente.

Mallorca ist genau so schön wie beim letzten Mal, es gibt Ärzte die uns kompetent und kostenlos helfen konnten – und wir haben uns.

Jetzt sind wir wieder Zuhause und alles ist fast wieder gut.

Positiv zu sein ist eine Entscheidung, das habe ich in der letzen Woche neu lernen dürfen.

Darum kommen jetzt die schönsten Reisebilder und Erlebnisse.

Vitamin Sea.

Sonnenuntergang und Flugzeuge beim Starten beobachten.

{Stausee in der Serra de Tramuntana. Die Vielfalt der Insel hat uns wieder neu begeistert.}

Es ist einfach, glücklich und dankbar zu sein, wenn man gesund und „reich“ ist, und alles wie am Schnürrchen läuft.

Das ist mir ganz neu bewusst geworden.

Dinge anzunehmen wie sie sind- und dankbar in allem zu sein.

Das ist die wahre Kunst, und diese möchte ich immer besser beherrschen.

Denn in {fast} jeder Situation lässt sich etwas positives finden oder etwas, was man lernen kann.

Wie goldig ist dieser kleine Esel?

Eisladen Caprixto an der Promenade von Can Pastilla. Leo hat eine Mini-Waffel und Eiskugel von der Eisverkäuferin bekommen und war im 7. Himmel.

Alcudia-Alstadt. Die Hauptstraße war sehr voll (Hallo, Hauptsaison), aber wenn man sich in den kleinen Gassen abseits aufgehalten hat, war es fast schon einsam.

Kleiner, tapferer Löwe. Der komplette Flüge verschläft, fröhlich lacht wenn wir ihn um 4.00 Uhr morgens wecken müssen, sein Antibiotikum nimmt als wären es Smarties und am Strand stundenlang mit Sand spielt ohne sich einen Meter von uns zu entfernen.

Womit haben wir bloß so ein Goldkind verdient?

Ein Haus nach meinem Geschmack.

Auf dem Weg zum Cap Formentor. Ungefähr 40 Minuten Fahrt durch Serpentien.

Aber es lohnt sich.

Sieht aus wie Südengland, oder?

{Cap Formentor- nördlichster Punkt der Insel.}

{Cala San Vincente. Der Ort, wo unser Airbnb war.}

Das Leben erteilt einem meistens die besten Lektionen- wenn man nicht damit rechnet.

Es geht nicht immer alles glatt, man wird mal krank, beklaut und statt sich auf einer Luftmatratze durch Wasser treiben zu lassen,

sitzt man in der Wohnung fest, weil die Männer nicht in die Sonne dürfen.

Aber das ist ok. Das ist Ehe- das ist Familie. Man sitzt zammen drin- und muntert sich gegenseitig immer wieder auf.

Das ist eben das echte, wahre Leben.