„Studieren mit Kind, wie geht das?“ „Wann lernst Du?“ „Wie schafft man das alles?“

Das wären wohl die häufigsten Fragen die mir so gestellt werden.

〈Eine Woche alt.〉

Ich dachte mir,  ich nehme Euch mal mit durch einen ganz normalen Tag bei uns.

(Disclaimer: Ich habe keine Anwesenheitspflicht und lerne zu 90 % autodidaktisch.)

6:30 Uhr. Der Wecker klingelt. Richard ist schon unterwegs. Zur Zeit hab ich einen kleinen Nebenjob. Leo und ich begleiten mein ehemaliges Babysitting- Kind zur Schule und machen ihr vorher Frühstück. Dafür müssen wir einmal quer durch die ganze Stadt düsen.

7:00 Uhr. Weg zum „Job“.

9:00 Uhr. C. pünktlich an der Schule abgegeben. Jetzt treffen wir entweder jemandem zum Frühstück, oder fahren zurück in unsere Wohnung. Heute geht es mit einer ehemaligen Kollegin und mittlerweile guten Freundin ins Franz Morish. Absolut empfehlenswert. Danke an meine „Blogger-Friends“ ;), die mich darauf aufmerksam gemacht haben.

11:30 Uhr. Schnell nach Hause. Leo macht Mittagsschlaf.

Ich setze mich so schnell es geht an meine Uni-Hefter und versuche das Chaos und die Wäscheberge zu ignorieren. (Und der Versuchung zu wiederstehen, auch zu schlafen.)

12:00 Uhr. Okay, fix eine Wäsche für das Hausfrauengewissen anstellen.

13:00 Uhr. Multitasking. Eintopf & Community Psychologie.

14:20 Uhr. Leo wecken. Wir müssen wieder los. Mittwoch ist Mamazellgruppe. (Krabbelgruppe mit Input.) Heute laufen wir mit unseren besten Freunden zusammen durch den Wald zum Treffpunkt. Irgendwie muss man ja auf die 10.000 Schritte pro Tag kommen.

〈Und immer wieder Kaffee. Ohne geht es nicht.〉

17:30 Uhr. Wieder Zuhause. Abendessen vorbereiten & spielen. Es gibt Wraps.

18:30 Uhr. Papa kommt von der Arbeit (ungefähr, das ist jeden Tag verschieden). Wir essen zusammen und erzählen vom Tag.

19:30 Leo geht schlafen. Ich müsste theoretisch lernen. Aber auch chillen, die Küche aufräumen, Mails schreiben, Zeit  mit meinem Mann verbringen.

Immer ein großer Gewissenskonflikt. Spätestens die Tage und Wochen direkt vor der Prüfung werden abends und nachts intensiv für die Uni genutzt.

23:00 Uhr. Gute Nacht.

〈Natürlich läuft nicht jeder Tag gleich. Meistens kommen noch Arzttermine, Erledigungen, Playdates, spontane Treffen und irgendwelche außer-der-Reihe-Aufgaben dazu. Manchmal schafft man mehr, manchmal weniger. Aber ich bin super gern #studentenmama und auch überzeugt davon, dass sich alles irgendwie unter einen Hut bringen lässt. Demnächst folgt dann ein Post mit ein paar Lerntipps.〉