No Pants Today

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Kategorie: Life in General (Seite 2 von 4)

Kommt mit auf einen Roadtrip…

Zu allererst: wir lieben Roadtrips. Von ganzem Herzen. Wir haben uns quasi auf einer Autofahrt kennengelernt, saßen in unserer Dating- Phase oft bis 3:00 Uhr morgens im Auto vor meiner WG in Plagwitz und haben über Gott und die Welt gequatscht und sind sogar in unserem Auto ein Paar geworden. Wenn wir uns und unsere Ziele mal ein bisschen aus den Augen verlieren, hilft nichts so sehr wie vier Stunden zusammen Autobahn fahren nach Hamburg, meine Heimat.
Reden, diskutieren und analysieren. Lachen und Erinnerungen.

Ungefähr seit 80.000 km sind wir schon zusammen unterwegs.

Die A7 hoch und runter. Nach Amsterdam, Paris und Prag.

Zu Hochzeiten und Beerdigungen. Immer Zusammen.

Jetzt haben wir uns getraut mit unseren zwei Kindern das Abenteuer Roadtrip zu wagen.

Dies ist ein kleiner Erfahrungsbericht und unsere Tips für eine entspannte Zeit auf der Straße.

1. Der Weg ist das Ziel.
So sehr ich diesen Spruch auch nicht mehr hören mag, um so mehr passt er hier.

Stress und Zeitdruck haben auf einem Roadtrip einfach nichts verloren.

Mal spontan eine unbekannte Ausfahrt nehmen, und sich vorstellen wie es wäre dort zu leben, einsame Landstraßen mit leicht mulmigem Gefühl fahren, anhalten um Fotos von Sonnenblumenfeldern zu machen oder auf einem Rastplatz im Sonnenuntergang Fußball spielen.

Die vorbeiziehenden Landschaften genießen, das Gefühl von Freiheit und Mut.
Barcelona auf einem Schild zu lesen und sich zu fragen, wie es wäre, einfach weiter zu fahren. Spätabends in der Provence bei zirpenden Grillen und Lavendelgeruch beim goldenen M eine Juniortüte essen und wissen, man ist bald am Ziel. Vertrauen, dass alles gut wird und man irgendwann ankommt. Das macht einen perfekten Roadtrip aus.

2. Planen, Planen, Planen.

Dieser Punkt widerspricht zwar dem Freiheitsgefühl ein wenig, aber spätestens seit ich mal mit meiner Schwester neun Stunden in einer Vollsperrung feststeckte, weiß ich: Planung ist die halbe Miete. Genug Trinken und Verpflegung, eine Decke, Ladekabel, ein paar Aspirin und natürlich ein voller Tank sollten immer am Start sein.

In Frankreich hat uns plötzlich unser Navigationsgerät im Stich gelassen und wir mussten ganz altmodisch auf den Straßenatlas zurückgreifen.

Zum Glück hatten wir ihn dabei. Sonst wären wir vielleicht noch nicht wieder Zuhause.

Unter diesen Punkt fällt auch die Routenplanung. Wo übernachtet man? Welche Freunde kann man auf dem Weg besuchen? Liegt vielleicht eine Stadt in der Nähe der Strecke, die man schon immer mal sehen wollte?

Dieses Mal haben wir es geschafft bei meiner ehemaligen Mitbewohnerin in Karlsruhe eine Lasagne abzustauben, in einem zauberhaften Airbnb in der Schweiz zu übernachten und uns von dem Lebensstil unserer Gastgeber inspirieren zu lassen.

Annecy und Colmar konnte ich endlich von meiner „Bucketlist“ streichen und habe mich besonders in letzteres verliebt. Ich habe bestimmt schon einige Fehler in meinem Leben gemacht, aber einen Umweg zu machen um Colmar zu sehen, gehört nicht dazu.

Zum perfekten Abschluss sind wir noch ein paar Tage im Süden von Deutschland bei unseren Freunden geblieben und konnten ein bisschen von ihrem Alltag miterleben.

3. Entertainment

Irgendwann geht selbst den größten Quasselstrippen der Gesprächsstoff aus, die Fahrt zieht sich wie Kaugummi und man fragt sich ob man jemals ankommen wird. Wir haben mittlerweile ein paar etablierte Roadtrip-Spiele, ungefähr so wie Ted und Marshall in „How I met your mother“ #sitchdog. Dieses Mal haben wir auch Black Stories für uns entdeckt.

Für eine super gelungenen Roadtrip ist meiner Meinung nach die Musik das allerwichtigste (abgesehen vom Beifahrer ). Mumford & Sons, Bruce Springsteen, Philipp Poisel, Clueso, Coeur de Pirat, Tex, Bosse, Simon & Garfunkel und die Beach Boys gehen immer.

Und was ist mit den Kindern? Im besten Fall verschlafen sie den Großteil der Fahrt, aber man sollte auf jeden Fall einen großen Zeitpuffer für viel Verschnauf- und Bewegungspausen einplanen.

Außerdem haben wir für Leo ein paar neue Spielzeuge und Bücher besorgt und ihn damit während der Fahrt immer wieder bei Laune gehalten.

Viele, viele Snacks sind da auch sehr hilfreich.

Wir vier hatten einen wirklich ganz wunderbaren ersten Roadtrip als Familie und werden bald wieder auf große Fahrt gehen.

{Ziel dieser Reise war übrigens die traumhafte Camargue, aber die verdient einen eigenen Blogpost.}

Thankful Thursday 4.

Wow.  Vier Blogposts in vier Wochen. Ich bin direkt von mir selbst beeindruckt 😂. Während Cecilia hier neben mir rumstrampelt und wie ein Delphin lacht, mach ich mich an meine Dankbarkeitsliste für diese Woche. Heute ist unser Mädchen schon sieben Wochen alt. Und das ist schon mal der erste Grund dankbar zu sein. Sie ist aus unserer Familie und unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Dankbar sind wir auch für ihre gute Entwicklung. Sie wächst und gedeiht überdurchschnittlich gut 😉.

Wofür ich noch dankbar bin: für Heimat und Familie. Und das sogar im Doppelpack. Sowohl im Norden als auch in Leipzig. Es ist halt alles eine Frage der Perspektive.

Dankbar für Freundschaft. Neue und alte Freunde.

Versorgung. Finanziell, materiell und spirituell.

Meinen neuen blauen Rock. Geschenkt – einfach so. Auch über Cecilia‘s Kleidung müssen wir uns nicht den Kopf zerbrechen. Wir wurden regelrecht überhäuft mit Geschenken und Leihgaben. #nichtselbstverständlich

Für ein super Urlaubsabgebot. Gesehen und gebucht.

Für Eiskaffee. In rauen Mengen.

Eine Million Pläne und Ideen. Für Blogposts, Masterstudiengänge, Geschäftsideen 😂, Reiseziele. Mein Kopf sprudelt über. Nichts ist schlimmer  als Routine.

Klar, hier ist nicht alles perfekt. Weit davon entfernt. Wir zanken, manchmal brüllen meine Kinder gleichzeitig wie verrückt. Essen wird kalt und nicht vergessen. Manchmal weine ich vor Überforderung und Stress. Die Uni kommt mehr als zu kurz. Aber ich weiß:

Dankbarkeit ändert einfach alles. Und deshalb will ich sie wählen. Zu jeder Zeit, in jedem Umstand. {1. Thes. 5,18}

 

Thankful Thursday |||…..

Am Samstag. Im Moment geht nichts mehr. Cecilia hat Bauchschmerzen X 1000 und die Uni-Deadlines rauben mir nachts den Schlaf.

 

Und trotzdem gibt es ganz schön viel zu danken.

  • super Autofahrt mit entspannten Kindern (und ohne Stau) 🙌🏻
  •  eine reparierte Klimaanlage (nach sieben Jahren.)
  •  super Ergebnisse bei Cecilia‘s U3 und Hörscreening. Gesundheit ist absolut nicht selbstverständlich.
  •  Frühstück und Zeit mit einer Kindheitsfreundin und ihrem Baby
  • Zeit in der Heimat. Zeit mit Familie. Weil nichts so sehr „Willkommen Zuhause sagt“ wie das Stück B73 zwischen der Abfahrt Heimfeld und Neu Wulmstorf. Ganz bestimmt nicht die schönste Ecke Hamburgs, aber vertraut und geliebt.
  • Kaffee. In allen Varianten.

Montagsgedanken…

Oh, 2018. Du hast es (bisher) wirklich in dir.

Kaum eine Woche verging ohne Hiobsbotschaften, Katastrophen und auch Herzschmerz.

Die Worte dieses Blogpost trage ich schon eine Weile mit mir herum, aber durch die Prüfungen hatte ich keine Zeit und Ruhe sie mir von der Seele zu schreiben.

Aber jetzt. Semesterferien und Mutterschutz.

Noch nie wurde ich mit so einer geballten Ladung von Krankheit, Tod und zerbrochenen Beziehungen konfrontiert.

Es bleibt manchmal einfach nur Fassungslosigkeit angesicht der Verrücktheit und Ungerechtigkeit dieser Welt. Fassungslosigkeit und Wut.

Wie gehen wir damit um, wenn so viel Schlimmes passiert? Was können wir daraus lernen? Was ist die Moral von der Geschicht`? Wie gehen wir damit um, wenn es uns eigentlich so gut geht, aber den nächsten Menschen um uns herum nicht?

Diese Fragen habe ich mir in den letzten Wochen so oft gestellt, und möchte ein paar Gedanken dazu mit Euch teilen.

Wie oft sagen wir, irgendwann, da mache ich es. Da schreibe ich den Brief. Da bitte ich um Vergebung. Irgendwann. Dieses Jahr wurde mir die Möglichkeit genommen, etwas zu tun. Zu Handeln. Einfach weil ich zu lange gezögert habe. Jetzt kommt irgendwann nie mehr. Das Leben ist eben einfach endlich, nur leider vergessen oder verdrängen wir das immer wieder. Wir alle haben diese eine Sache, von der wir wissen, dass wir sie angehen sollten. Eine Beziehung, die zu klären ist. Worte, die man sagen sollte. Einen Weg, den man gehen sollte. Einen Charakterzug an dem man arbeiten sollte.

Aber Angst und Bequemlichkeit stellen sich den Vorsätzen in den Weg. Also schieben wir es auf und auf, und manchmal wie in meinem Fall, ist kein Happy-End mehr möglich.

Letzendlich sind es doch nur die Beziehungen die wichtig sind. Niemand wird die Zeit bereuen, die er in seine Ehe, Kinder, Familie und Freundschaften investiert hat. Also sollten wir die Chance nutzen, ihnen Wertschätzung und Liebe entgegen zu bringen, so lange wir die Möglichkeit dazu haben.

Außerdem ist mir in den letzen Wochen Dankbarkeit so wichtig geworden. Den Fokus auf all das Gute zu richten, was uns im ganzen Chaos auf den ersten Blick versperrt bleibt. Es ist niemals alles scheiße. Es gibt immer etwas Positives. Die Frage ist nur, ob wir es schaffen es wahrzunehmen und uns darauf einzulassen.

Am Ende des Lebens ist doch nur wichtig, in Frieden und ausgesöhnt zu gehen. Den Groll und die Bitterkeit eingetauscht zu haben, für etwas Größeres. Vergebung und Hoffnung.

Montage sind ein bisschen so wie der erste Januar. Man braucht einen starken Kaffee, und ein mutiges Herz für das was bevor steht.

Vielleicht ist heute der Tag, wo etwas in Gang kommt. Wo Veränderung möglich wird.

Der Montag vor Ostern wäre doch perfekt dafür.

Vielleicht ist heute –  irgendwann.

#wochenendemitdernopantstodayfamilie Part 1.

Oh man. Vorsätze. Ihr kennt es ja. Ich hab mir für 2018 für jeden Bereich meines Lebens ein paar Ziele gesetzt. Auch für den Blog. Ja, diesen hier. An manchen Tagen frage ich mich warum ich das eigentlich mache. Eigentlich habe ich im Moment mehr als genug zu tun. Uni, (Hallo, Prüfungszeit), Mamasein, Jobben, Haushalt.

Das zweite Baby kommt auch bald.

Und es gibt doch eigentlich mehr als genug Influencer, Blogger und  Social Media Experten. Sehr viel interessantere und coolere Menschen.

Aber da ist diese Stimme in mir, dieser innere Antrieb. Es einfach zu machen. Zu gucken was passiert. Und manchmal, alle paar Wochen kriegt man ein kleines Feedback. Ein ermutigendes Wort, vielleicht sogar ein „Danke“. Also geht es 2018 einfach weiter und bin gespannt wohin der Weg nopantstoday.de führt.

Für 2018 habe ich mir überlegt, dass ich gern mehr von unserem Alltag zeigen würde. Meine liebsten Blogbeiträge von anderen sind oft dem wahren Leben entnommen.

Einfach Familienleben, Authenzität und praktische Tips.

Also gibt es ab sofort Montags unser #wochenendemitdernopantstodayfamilie.

Einfach alles, was wir so machen. Restaurantbesuche, Ausflüge, Rezepte.

Aber ausgerechnet das erste Wochenende 2018 war wahrscheinlich eines unsere unspektakulärsten. Kann man das eigentlich posten, hab ich mich gefragt?

Vorsätze sind Vorsätze- also viel Spaß beim Lesen.

So wenig passiert bei uns selten-nie. Aber vielleicht ist das grad auch mal dran.

Am Freitag war unser sechster Jahrestag. Unser Lieblingsmexikaner war leider ausgebucht, also haben wir Zuhause Burger und Pommes gemacht. Kaum zu glauben das 6,5 Jahre vergangen sind, seit dem wir das erste Mal mit einander geredet haben.

Gegensetzlicher als wir damals waren, kann man wohl kaum sein. Der eine immer in Jogginghosen und tiefenentspannt, die andere grundsätzlich eine Spur zu overdressed und hyperaktiv. Aber wahrscheinlich ist gerade das der beste Beweis dafür, dass sich Gegensätze am Ende eben anziehen.

Irgendwie übertrifft sich der gute Mann kulinarisch zur Zeit selbst, am Samstagmorgen als wir eigentlich schon halb auf dem Sprung zum Friseur waren, hat er sich mal eben spontan noch beigebracht selber Crêpes zu machen. Vor Schreck hab ich ganz vergessen, das mit einem Foto zu dokumentieren.

Endlich wurde diese Löwenmähne mal ein bisschen gebändigt- und meine gleich mit.

Eigentlich hatten wir für den Nachmittag geplant, das Kinderzimmer fertig einzurichten und sind deshalb zu IKEA gefahren. Aber leider liegt der schöne Schwede im Heiligen-Drei-König-Land und hatte zu. Shit happens.

Der Rest des Wochenendes wurde geschlafen, gegessen und ausgeruht. Am Sonntag nach der Church haben wir so lange Mittagsschlaf gemacht, dass wir erst aufgewacht sind als es schon dunkel war.

Ups.

Ein bisschen Zeit wurde immerhin auch für die Uni investiert.

Wie gesagt, unspektakulärer geht es kaum.

Aber vielleicht braucht man ab und zu mal so ein Wochenende. An dem einfach mal nichts passiert.

Pause. Selah.

Hoffentlich war Euer Wochenende schön.