No Pants Today

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Kategorie: Life in General (Seite 1 von 2)

#wochenendemitdernopantstodayfamilie Part 1.

Oh man. Vorsätze. Ihr kennt es ja. Ich hab mir für 2018 für jeden Bereich meines Lebens ein paar Ziele gesetzt. Auch für den Blog. Ja, diesen hier. An manchen Tagen frage ich mich warum ich das eigentlich mache. Eigentlich habe ich im Moment mehr als genug zu tun. Uni, (Hallo, Prüfungszeit), Mamasein, Jobben, Haushalt.

Das zweite Baby kommt auch bald.

Und es gibt doch eigentlich mehr als genug Influencer, Blogger und  Social Media Experten. Sehr viel interessantere und coolere Menschen.

Aber da ist diese Stimme in mir, dieser innere Antrieb. Es einfach zu machen. Zu gucken was passiert. Und manchmal, alle paar Wochen kriegt man ein kleines Feedback. Ein ermutigendes Wort, vielleicht sogar ein „Danke“. Also geht es 2018 einfach weiter und bin gespannt wohin der Weg nopantstoday.de führt.

Für 2018 habe ich mir überlegt, dass ich gern mehr von unserem Alltag zeigen würde. Meine liebsten Blogbeiträge von anderen sind oft dem wahren Leben entnommen.

Einfach Familienleben, Authenzität und praktische Tips.

Also gibt es ab sofort Montags unser #wochenendemitdernopantstodayfamilie.

Einfach alles, was wir so machen. Restaurantbesuche, Ausflüge, Rezepte.

Aber ausgerechnet das erste Wochenende 2018 war wahrscheinlich eines unsere unspektakulärsten. Kann man das eigentlich posten, hab ich mich gefragt?

Vorsätze sind Vorsätze- also viel Spaß beim Lesen.

So wenig passiert bei uns selten-nie. Aber vielleicht ist das grad auch mal dran.

Am Freitag war unser sechster Jahrestag. Unser Lieblingsmexikaner war leider ausgebucht, also haben wir Zuhause Burger und Pommes gemacht. Kaum zu glauben das 6,5 Jahre vergangen sind, seit dem wir das erste Mal mit einander geredet haben.

Gegensetzlicher als wir damals waren, kann man wohl kaum sein. Der eine immer in Jogginghosen und tiefenentspannt, die andere grundsätzlich eine Spur zu overdressed und hyperaktiv. Aber wahrscheinlich ist gerade das der beste Beweis dafür, dass sich Gegensätze am Ende eben anziehen.

Irgendwie übertrifft sich der gute Mann kulinarisch zur Zeit selbst, am Samstagmorgen als wir eigentlich schon halb auf dem Sprung zum Friseur waren, hat er sich mal eben spontan noch beigebracht selber Crêpes zu machen. Vor Schreck hab ich ganz vergessen, das mit einem Foto zu dokumentieren.

Endlich wurde diese Löwenmähne mal ein bisschen gebändigt- und meine gleich mit.

Eigentlich hatten wir für den Nachmittag geplant, das Kinderzimmer fertig einzurichten und sind deshalb zu IKEA gefahren. Aber leider liegt der schöne Schwede im Heiligen-Drei-König-Land und hatte zu. Shit happens.

Der Rest des Wochenendes wurde geschlafen, gegessen und ausgeruht. Am Sonntag nach der Church haben wir so lange Mittagsschlaf gemacht, dass wir erst aufgewacht sind als es schon dunkel war.

Ups.

Ein bisschen Zeit wurde immerhin auch für die Uni investiert.

Wie gesagt, unspektakulärer geht es kaum.

Aber vielleicht braucht man ab und zu mal so ein Wochenende. An dem einfach mal nichts passiert.

Pause. Selah.

Hoffentlich war Euer Wochenende schön.

Der große Social Media Detox- und was am Ende übrig blieb

Vor ein paar Monaten saß ich mit einer Freudin in einem Café.

Während wir uns so über dies und das austauschten, stießen wir auf das Thema Instagram.

Sie hat keinen Instagram-Account (auch kein Facebook, Twitter oder ähnliches).

Der Grund: es macht sie traurig und neidisch ihr Leben mit dem der anderen auf Instagram zu vergleichen.

Ich muss sagen, ihre Antwort hat mich verblüfft.

Unser Gespräch hat mich sehr nachdenklich gemacht. Was macht eigentlich mein täglicher Instagram-Konsum mit mir und meiner Seele? Werde ich vielleicht auch traurig und unzufrieden? (Und merke ich das vielleicht noch nicht einmal?)

Was teile ich, und vor allem warum? Sind die sozialen Medien Fluch oder Segen?

Wie viel Zeit verbringe ich damit auf einem viereckigen Bildschirm perfekt inszenierte Kinderzimmer und fremde Kinder in sämtlichen Lebenslagen anzustarren, während mein eigenes Kind vielleicht zwei Meter entfernt sitzt und verzweifelt um meine Aufmerksamkeit ringt?

https://www.stern.de/digital/smartphones/fuehrt-die-smartphone-sucht-der-eltern-zu-problem-kindern–7493726.html

Kein unbekanntes Phänomen.

Vergleiche ich mich? Wie viel Zeit verschwende ich am Tag um zu schauen, was die anderen so machen?

All diese Fragen haben mich umhingetrieben, eine Weile etwas kürzer zu treten.

Eine Entziehungskur.

Weniger posten, mehr real Life.

Übrig geblieben sind folgende Gedanken:

Ich verbringe definitiv zu viel Zeit mit meinem Iphone. Auch wenn es keinen negativen Gefühle in mir hervorbringt, hat es einen gewissen Suchtcharakter. Oft hab ich gar nicht bemerkt, dass ich schon wieder mein Handy in der Hand halte.

Daran muss sich etwas ändern.

Social Media ist in erster Linie das, was man selbst draus macht.

Für mich ist es letztendlich ein super Werkzeug Leben zu teilen, mit Menschen in Kontakt zu sein und mich inspirieren zu lassen.

Wie bei allen Dingen, geht es doch am Ende darum, einen gesunden Umgang zu finden.

Mich macht Instagram nicht traurig. Im Gegenteil. Ich hab so tolle Menschen durch diese Plattform „kennengelernt“, kreative Genies gefunden und tolle Menschen (die auch offline genau so herzlich und ehrlich sind wie im Netz) ins Herz geschlossen.

Zeig mir, wem Du folgst…

… und ich sag Dir wer Du bist. Ganz so krass würde ich es nicht sehen, aber oft folgt man ja einer bestimmten Art von Menschen, weil sie etwas repräsentiert, was man selbst gern wäre.

Dabei darf man ganz einfach nicht vergessen, dass die großen Accounts harte Arbeit und Professionalität in ihre Feeds investiert haben, und viele davon ihren Lebensunterhalt bestreiten.

Wenn wir uns den ganzen Tag diese bis zu Perfektion gestylten Menschen, Eltern, Wohnzimmer, Küchen und Kinder reinziehen, vergessen wir schnell, dass das nicht das echte, wahre Leben ist.

Kein Wunder also, dass wir immer unzufriedener werden und unser eigenes Leben für unzulänglich halten.

Den Vergleich können wir nur verlieren.

Es gibt inzwischen zahlreiche Studien darüber, wie Soziale Medien und psychische Erkrankungen zusammenhängen.

Umso wichtiger bewusst und achtsam mit seiner Seele, seinem Körper und seiner Zeit umzugehen.

Ein wichtiger Schritt nach meinem kleinen Entzug war daher, allen Accounts zu entfolgen, die negative Gefühle in mir auslösten. Sei es vielleicht doch ein Anflug von Neid, Antipathie oder auch Stress ebenso perfekt sein zu müssen.

Wen ich persönlich kenne, wer mich wirklich inspiriert oder begeistert durfte bleiben.

Irgendwie befreiend.

Ein Punkt der mir zugegebener Maßen immer noch etwas schwer fällt, ist der zeitliche Faktor.

So schnell ist man wieder dabei und scrollt sich durch das Leben der anderen, während man eigentlich nur schnell googeln wollte wann die nächste Straßenbahn fährt.

Ich will nicht, dass meine Kinder denken, mein Handy ist an meiner Hand festgewachsen.

Instagram soll nicht das erste sein, womit ich am Morgen beschäftige.

Ich will mich abends mit meinem Mann über den Tag unterhalten und nicht auf einen Bildschirm starren, während er neben mir sitzt und auf seinem IPhone Sport1 Nachrichten liest.

Deshalb versuche ich mich seit ein paar Monaten an folgende Regeln zu halten:

  1. Keine Handynutzung wenn ich mit anderen Menschen zusammen bin, sei es mit Freunden oder meiner Familie. Spotify ist erlaubt :).
  2. Instagram, Facebook oder meine Lieblingsforen dürfen nur geöffnet werden, wenn Leo schläft.
  3. Mehr echtes Leben, öfter mal die Spiegelreflexkamera rausholen und das Handy ganz Zuhause lassen.

Wie geht es euch mit Eurem Social Media Konsum? Seid ihr manchmal unzufrieden mit Eurem eigenen Leben? Ich möchte Euch ermutigen, mal ehrlich darüber nachzudenken.

 

 

 

Ein etwas anderer Adventskalender…

… irgendwie haben mich die klassischen Adventskalender-Ideen dieses Jahr alle ein bisschen gelangweilt.

Nichts gegen Geschenke und Konsum-

ich bin ein riesiger Weihnachtsfan und freu mich schon seit Monaten auf die Tage mit der Familie, Bescherung und leckeres Essen.

Aber irgendwie wünsche ich mir eine andere Art von Advent.

Ruhe, Zeit und die Möglichkeit einander auf praktische Weise zu segnen und unterstützen.

Deshalb hab ich mir eine Adventskalender-Challenge überlegt und würde mich total freuen, den ein oder anderen zum Mitmachen motivieren zu können.

(Die Reihenfolge ist dabei egal, manche Aufgaben brauchen mehr Zeit. Ich häng mir die Liste auf und hake ab, was umgesetzt wurde. Wichtig: Das soll auf keinen Fall in Stress ausarten, sondern viel mehr den Fokus auf die Menschen um uns herum und die wesentlichen Dinge im Leben lenken.

Wenn man nur 5 oder 7 Challenges schafft, egal- Hauptsache man hat es versucht.)

Viel Spaß und eine schöne Vorweihnachtszeit 🎅🏻. P.s Wenn Ihr mitmacht, könnt ihr Eure Bilder und dem hashtag #nopantstodayadventschallenge posten 😉

  1. Packe deinem Partner/ Mitbewohner/ Kollegen eine richtig leckere Lunchbox. Keine 0815 Schnitten sondern etwas besonderes. Bei Pinterest findet ihr super Inspirationen. Macht ein Foto und postet es bei Instagram.
  2. Rufe Deine Oma/Opa/ Tante/ Eltern an und nimm dir Zeit für sie.
  3. Kaufe ein Weihnachtsgeschenk in einem kleinen, lokalen Shop.
  4. Bezahle den Kaffee für die Person hinter Dir in der Starbucks/ Bäckerei-Schlange.
  5. Sortiere Deinen Kleiderschrank aus und veranstalte eine Kleidertauschparty.
  6. Schicke jemanden eine nette Postkarte. Einfach so.
  7. Spende Dein Pfandguthaben. Zum Beispiel bei Lidl.
  8. Ermutige jemanden.
  9. Sei offen für die Menschen um dich herum. Versteck dich nicht hinter Deinen Kopfhörern und lauter Musik. Nimm Dir Zeit mit Deinen Nachbarn zu plaudern.
  10. Unterstütze (andere) Eltern und kümmere Dich ein paar Stunden um ihre Kids damit sie Weihnachtseinkäufe machen können, oder einfach mal wieder ins Kino gehen können.
  11. Räume auf – auch wenn vielleicht dein Mitbewohner/ Partner  im Putzplan dran ist.
  12. Schreib eine Liste für alles, wofür du 2017 dankbar bist- und häng sie auf.
  13. Mache jemandem ein ehrliches Kompliment.
  14. Lächle mehr, grüße die Menschen denen Du begegnest.
  15. Spende Bücher, die Du nicht mehr brauchst. https://www.buchspende.org/home.html
  16. Lade jemanden zum Essen ein.
  17. Versöhne Dich.
  18. Backe einen Kuchen und bring ihn mit ins Büro, zur Krabbelgruppe oder einem Spieleabend. (Oder wo Du sonst so hingehst.)
  19. Besuche jemanden der einsam ist. Z.B einen Senioren, der nicht mehr so einfach vor die Tür kommt.
  20. Schreibe einen Brief an Deine wichtigste Person. Schreib ihr, wie dankbar Du für sie bist.
  21. Such Dir eine Organisation aus, die Du 2018 unterstützen willst.
  22. Nimm Dir Zeit für Dich selbst. Mach etwas was Dir gut tut.
  23. Hinterlasse Notiz-Zettel mit positiven Botschaften an öffentlichen Orten.
  24. Überreiche Deinem Postboten oder DHL-Boten einen Schokoladenweihnachtsmann und bedanke Dich.

 

P.s: Letztes Jahr habe ich für die Großeltern übrigens Foto-Adventskalender gemacht:

 


Ziemlich simpel – 24 Fotos bei D* ausdrucken, in bunten Briefumschlägen verteilen, an einer Schnur aufhängen und fertig.

Wenig Arbeit und ein großer Effekt.

 

Familienzeit in Amsterdam

Wir lieben Städte- das weiß jeder der uns ein bisschen besser kennt.

In Amsterdam hatten wir ein Date, in Paris haben wir uns verlobt, Silvester mal in London oder Berlin verbracht. Jetzt sind wir aber nicht mehr zu zweit (bald zu viert ∞) und waren sehr gespannt auf unseren erste Städtetrip zu dritt.

Aber seht selbst.

〈Amsterdamer Zoo〉

Wir werden oft gefragt, warum wir so oft unterwegs sind.

Halten wir es Zuhause nicht aus, sind wir auf der Flucht, haben wir im Lotto gewonnen?

Nein, so ist es nicht. Wir lieben Leipzig, unser Zuhause. Wirklich.

Kann sein, dass es manchmal so wirkt, als wären wir nur im Urlaub oder auf irgendwelchen Autobahnen unterwegs.

Ich wünschte es wäre so. Zu groß ist das Fernweh, zu viele Orte gibt es zu entdecken.

Die Bucket-List wird immer länger und nicht kürzer.

Daran ändert sich auch mit einem (oder mehreren) Kind(ern) nichts.

〈Innenstadt.〉

Im Alltag haben wir leider meistens nicht so viel Zeit als Familie. Die Arbeit, Uni,  Hobbies, Freunde, Verpflichtungen. Wir können beide nicht besonders gut „Nein“ sagen.

Wenn wir dann aber zusammen unterwegs sind, geht es nur um uns. Neue Erinnerungen zu schaffen, gemeinsam unterwegs zu sein. Einfach nur wir drei.

Familienzeit.

〈Diese Zwei.〉

Amsterdam hat sich von seiner besten Seite präsentiert und es hat sich herausgestellt, dass so ein Kleinkind ein super  Türöffner für Gespräche mit Locals, Freundlichkeit und absolute Herzlichkeit ist.

Kinder abends im Restauraut waren keine Seltenheit, sondern Normalität.

Selbst als der Löwe einen Zahnschmerzbedingten- Schreianfall erster Güte in einem italienischen Restaurant hinlegte, wurden wir nicht mit bitterbösen Blicken bestaft, die Kellnerin meinte nur  lächend: „They are babies. They scream.“

Einfach unendlich entspannte Menschen, diese Amsterdamer.

〈Lieblingstiere. In Amsterdam gibt es in jedem Park einen Streichelzoo und im großen Stadtwald sogar eine riesige Ziegenfarm für Kinder.〉

Wir waren ganz viel draußen unterwegs. Stundenlang durch die Altstadt schlendern, ohne richtiges Ziel und sich einfach nur treiben zu lassen.

Im Vondelpark und dem Zoo.

Warum wir in Amsterdam in einen Tierpark gehen, wenn wir doch auch in Leipzig einen Zoo und Wildpark haben?

Weil es Leo gefällt und er genauso viel Spaß haben soll wie wir.

Ganz nebenbei macht er auch beim Laufen viele, kleine Fortschritte.

Das absolut Besondere an Amsterdam ist für mich die kreative Aura der Stadt.

Man hat sofort den Drang etwas zu malen, zu schreiben, etwas zu erschaffen.

Ein Buch zu schreiben oder etwas zu nähen.

Diese Kreativität erstreckt sich ähnlich wie ein dezenter Gras-Geruch über die ganze Stadt ;).

Ein Haus für alle Moms. Keine Ahnung, was es bedeutet, aber ich finde es sehr cool. An alle Moms, ihr macht einen super Job, keep going.

 

Amsterdam, wir lieben Dich. Und wir kommen wieder. Ganz bestimmt. Dann zu viert.

 

 

Soulfood: Bananabread

Manchmal läuft das Leben so schnell und verrückt, und man kommt kaum noch hinterher. Die Wochen rasen gefühlt nur so dahin und es ist schon fast August.

August. Oh man.

Ich kann mich kaum an einen herbstlicheren Sommer erinnern als diesen.

Lichterkette, Tee, Parker und Gummistiefel. All das assoziert man eher nicht mit dem Monat Juli.

Das Wetter im Allgemeinen, aber auch ein paar kleine persönliche Tiefen in der letzten Woche haben mich zum Backen angeregt.

Ein B A N A N A B R E A D, das unverschämt lecker schmeckt und jede kleine Alltagspause versüßt.

Wie Weihnachten im Mund.

Gut für Herz und Seele.

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